Mögliche Komplikationen und Risiken

Keine Operation ist ohne Risiko. Auch bei größter Sorgfalt können während oder nach dem Eingriff Komplikationen auftreten.

Nach der Operation kann es zu folgenden Komplikationen kommen:
Nachblutungen können wegen der großen Wundfläche auch mehrere Tage nach der Operation auftreten. Zur Blutstillung ist dann möglicherweise ein zweiter Eingriff erforderlich.
Blutergüsse kommen vor allem im Zusammenhang mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) vor.
Taubheitsgefühl im Bereich der Bauchwand und der Oberschenkel kann sich durch Schädigung von Hautnerven einstellen. Innerhalb von einigen Monaten kommt es im Normalfall zur vollständigen Wiederherstellung der Empfindungen der Haut. In Ausnahmenfälle kann ein Taubheitsgefühl verbleiben.
Schwellung, Schmerzen und Spannungszustände können im Operationsgebiet auftreten.
Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen kommen im Bereich der Wundränder vor.

Es kann dann zur Ausbildung von breiten Narben kommen, die möglicherweise einen Korrektureingriff erfordern, um ein optisch optimales Ergebnis zu erzielen. Wundheilungsstörungen führen in der Regel zur Verlängerung des Krankenhausaufenthalts.
Die Ausprägung von Narben ist von Patient zu Patient anlagebedingt unterschiedlich. Bei entsprechender Veranlagung können wulstige, dicke, verfärbte und schmerzhafte Narben (Keloid) entstehen. Solche Narben erfordern manchmal einen Korrektureingriff.
Blutgerinnsel (Thromben) sind selten, können aber zum Verschluss eines Blutgefäßes führen, der lebensbedrohlich werden kann (z. B. Lungenembolie) und auch zum Tod führen kann. Rauchen, die Einnahme der Antibabypille (Kontrazeptiva) und wenig Bewegung sind Faktoren, die die Bildung von Thromben begünstigen.
Infektionen der Wunde können zu einer Verzögerung der Wundheilung führen. Zudem kann es zur Ausbildung von Eiteransammlungen (Abszessen) und zum Absterben von Gewebe (Nekrosen) kommen.