Mögliche Komplikationen und Risiken
Zu einer guten Beratung gehört ebenso die Aufklärung über mögliche Komplikationen und Risiken.Bei der Entscheidung, ob Sie Ihren Typ mittels Implantat harmonisieren möchten, sollten Sie nie die Risiken außer Acht lassen. Außerdem muss die Brustentwicklung voll abgeschlossen sein. Deshalb sollten keine Brustimplantate vor dem 18. Lebensjahr eingebracht werden.
Um sich gegen den "Fremdkörper" Implantat abzuschirmen, bildet jeder Körper eine Hülle (Kapsel) aus Bindegewebe, die das Implantat umschließt. In unter 3% der Fälle schrumpft und verdickt sich diese Kapsel. Die Patientin bekommt Schmerzen und die Brustform kann sich verändern. In diesem Fall spricht man von einer Gewebeverhärtung (Kapselfibrose). Je nach Ausprägung kann oder muss diese behandelt werden. Im schlimmsten Fall muss das Implantat entfernt werden.
Es können in Ausnahmefällen z.B. Nachwirkungen des Narkosemittels, Infektionen der Wunde, Schwellungen, Blutungen, Ansammlungen von Wundsekret (Serombildungen), Schmerzen etc. auftreten. Darauf sollten Sie vorbereitet und hingewiesen werden. Schwellungen sollten nach 3 – 6 Monaten verschwunden sein.
Es ist wichtig, dass Sie neben der stationären Betreuung auch spätere Nachschautermine wahrnehmen, damit eventuelle Störungen der Wundheilung so früh wie möglich korrigiert werden können.
